Die Evangelische Schulstiftung - unsere Trägerin

Konstanz in der Vielfalt
Protestantismus und Uniformität, das passt nicht zusammen. Von Beginn an war evangelische Kirche pluralistisch. Evangelische Schulen bilden in ihrer Verschiedenheit diese protestantische Vielfalt ab. Entsprechend unterschiedlich sind auch die Schulen unserer Stiftung. Nahezu alle Schulformen sind vertreten: Realschulen mit Praxisbezug, Gymnasien mit langer Tradition, reformpädagogische Grundschulen, die Gesamtschule von der ersten Klasse bis zum Abitur, die berufsbildende Schule im Sozialwesen – eine bunte Mischung. Diese Pluralität ist erwünscht. Doch das Bekenntnis zur Vielfalt bedeutet keineswegs Beliebigkeit. Unsere Schulen verbindet viel. Fundament sind der christliche Glaube und ein Menschenbild, das jeden Menschen als Geschöpf Gottes sieht. Damit verbunden ist die Achtung der Individualität und die Sicht auf den ganzen Menschen. Unsere Schulen wollen Verfügungs- und Orientierungswissen verknüpfen, sie schaffen Freiräume zur Entfaltung der Persönlichkeit und leben ein offenes, christliches Miteinander. Evangelische Schulen verstehen sich als Häuser des Lernens und des Lebens. Die enge Beziehung zwischen Bildung und Glauben ist konstitutiv.

Wir machen Schule
Über 6200 Schülerinnen und Schüler besuchen die Schulen der Schulstiftung der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz. Zu den Aufgaben der Schulstiftung gehört es, Schulen zu organisieren und zu verwalten, weitere Schulen zu gründen und die Trägerschaft bereits bestehender zu übernehmen. Sie berät Schulgründungsinitiativen und begleitet Schulneugründungen anderer Träger. Die Stiftung will die Zusammenarbeit der Träger evangelischer Schulen und der Schulen untereinander fördern und das Profil evangelischer Schulen schärfen.

Qualität sichern
Die Ergebnisse evangelischer Schulen sind erfreulich. Das belegt die Studie zur Qualität evangelischer Schulen der Universität Erlangen-Nürnberg in Kooperation mit dem deutschen PISA-Konsortium. Die Studie beruht auf dem PISA-Datensatz und weiteren empirischen Untersuchungen. Die Qualität von Schulen in evangelischer Trägerschaft ist demnach erkennbar besser als die im staatlichen Bildungswesen. Vor allem im Bereich des Leseverständnisses sind die Vorteile gegenüber staatlichen Schulen groß. Der Anteil von so genannten Risikoschülern ist deutlich geringer. Die Vermittlung von Lesekompetenz gelingt der PISA-E-Studie zufolge deutlich besser als staatlichen Schulen. In Mathematik ist der Anteil der Schüler, die keine basalen mathematischen Kompetenzen erreichen, wesentlich geringer als an staatlichen Schulen. Der Grundsatz evangelischer Schulen „Keiner darf verloren gehen“ hat Erfolg.

Weitere Informationen zur Evangelischen Schulstiftung:
Externer Linkwww.schulstiftung-ekbo.de