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"Lernen mit Kopf, Herz und Hand", so lautet das Motto unserer jungen Schule. Das Evangelische Johanniter-Gymnasium verbindet christliche Bildungstraditionen mit innovativer Pädagogik. Wir hoffen, Sie erfahren auf unserer Website, was Sie über unsere Schule wissen möchten, und besuchen uns häufig.

Johanniter-Gymnasiasten unterstützen Drei-Religionen-Haus
Schülerinnen und Schüler des Johanniter-Gymnasiums Wriezen besuchten am Freitag, den 26. Mai 2017 den 36. Evangelischen Kirchentag in Berlin. Über die ganze Stadt verteilt gab es Möglichkeiten, an vielfältigen Projektangeboten teilzunehmen, die alle unter dem gemeinsamen Motto "Du siehst mich" standen. Mehrere Zehntklässler entschieden sich für die Beschäftigung mit dem weltweit einmaligen Projekt "House of One".

Am ehemaligen Standort der ersten Kirche "Urberlins", dem Petriplatz, wird ab 2019 ein dreiflügeliges Gebäude entstehen, unter dessen Dach sich eine Moschee, eine Synagoge und eine Kirche befinden werden. Die Entwicklung dieses Begegnungshauses ist als Mitmachmachprojekt für Schülerinnen und Schüler in Zusammenarbeit mit Experten aus unterschiedlichen Bereichen vorgesehen. Die Vereinigung der drei Religionen Islam, Judentum und Christentum in einem Gebäude wird Symbolwert haben. Toleranz, friedliches Miteinander und Interesse für die Geschichte der jeweils anderen Religion sollen hier gelebt werden. Ein Thema, das nie so aktuell war wie heute. Bereits die gemeinschaftliche Planung des Hauses bietet die Gelegenheit zur inhaltlichen Auseinandersetzung. Das friedliche Zusammenleben der drei Weltreligionen in einem Haus möchte beispielhaft zeigen, was auf der ganzen Welt funktionieren kann.

Engagierte Schülerinnen und Schüler einer Berliner evangelischen Bildungseinrichtung stellten den Wriezenern das innovative Projekt vor. An dem Standort des zukünftigen Lehr- und Bethauses befinden sich derzeit Blumenbeete, die von Schülern angelegt wurden und schon die Grundrisse des Gebäudes symbolisieren. Auch die Zehntklässler aus der Oderbruchhauptstadt beteiligten sich, indem sie Blumen und andere Pflanzen in die Beete setzten. Durch den Kauf von Lehmsteinen, die die Symbole der drei Weltreligionen tragen, leisteten sie darüber hinaus einen materiellen Beitrag zur Unterstützung dieses großartigen, Hoffnung weckenden Projektes. Die Jugendlichen planen, durch weitere Aktionen zu dessen Gelingen beizutragen.

(Das Foto zeigt die Schülerinnen Lotte Steiger und Isabell Seefried zusammen mit der begleitendenden Lehrerin Katja Glaser bei der Überreichung eines Lehmsteins für das „House of One“ an Schulleiter Michael Tiedje.)