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Zu Besuch im CERN - Auf den Spuren von Urknall und Antimaterie
Am Mittwoch, den 22. November 2017 fuhren acht ausgesuchte Schüler des Johanniter-Gymnasiums Wriezen gemeinsam mit ihrem Physiklehrer Tom Schwenk in die Schweiz, um dort den weltgrößten Teilchenbeschleuniger, das CERN, zu besuchen und sich von wissenschaftlichen Vorträgen begeistern zu lassen. Eine lange Abreisestand ihnen bevor: Erst mit dem Zug nach Heidelberg und anschließend mit dem Bus in die Schweiz bis in die Nähe von Genf.

Die Schüler „rekrutierten“ sich aus den Jahrgängen 10, 11 und 12 und hatten bereits im Sommer an einem Auswahlverfahren teilgenommen. Unter anderem hatten sie sich mit einem Motivationsschreiben zu dieser Fahrt äußern müssen und auch ihre bisherigen Leistungen in den Fächern Mathematik und Physik ging mit in die Auswahl ein. Nach der Auswahl hatten sie in Zweiergruppen noch Vorträge für ihre Mitschüler vorzubereiten, die Sie während der Anreise hielten. „Deren Qualität überzeugte und zeigte, dass alle Schüler die Fahrt sehr ernst nahmen“ freute sich Lehrer Tom Schwenk, „und dass sich alle auf diese Studienfahrt freuten“.

In Heidelberg stiegen noch Schüler von zwei weiteren Schulen zu. Unterwegs mussten alle Schüler in Vierer-Gruppen weitere Vorträge halten. Die gute Vorbereitung der Johanniter-Schüler trug Früchte, denn die Qualität ihrer Vorträge lag im Vergleich zu den anderen deutlich im vorderen Bereich.

Vor Ort erfuhren wir gleich in einem Vortrag die größten Entdeckungen der Teilchenphysik der letzten 10 Jahre. Spätestens bei der Realisierung der Stabilisierung von Antimaterie - wenn auch „nur“ für 17 Minuten hielten die meisten Schüler mit Recht die Luft an und waren begeistert. Der bereits 80 jährige Dr. Batschke faszinierte mit seiner hohen Fachkompetenz, seiner Energie und seiner Begeisterung für die Forschung innerhalb des CERN.

Genau diese Begeisterung trug dann die Schüler durch verschiedene Hallen und Messstationen und sorgte bis zum Schluss für großes Interesse, so dass sich die Gymnasiasten ihre Motivation auch nicht vom durchaus verbesserungswürdigen Essen vermiesen ließen. Direkt nach dem letzten Vortrag ging es wieder zurück nach Heidelberg und nach einer kurzen Nacht auch zurück nach Wriezen. Während es bei den nicht vorbereiteten Schülern der anderen Gymnasien durchaus Stimmen gab, ob sich der lange Ausflug für die wenigen Stunden vor Ort gelohnt hatte, so waren sich die Johanniter aus Wriezen einig: Die Reise stellt eine großartige Inspiration für kommende Studien dar - so bekräftigten einige Schüler der Klasse 12 auf der Rückfahrt ihren festen Willen, Physik zu studieren.

Foto: Die Wriezener Gruppe gemeinsam mit dem Forscher Dr. Batschke vor dem CERN.