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"Lernen mit Kopf, Herz und Hand", so lautet das Motto unserer jungen Schule. Das Evangelische Johanniter-Gymnasium verbindet christliche Bildungstraditionen mit innovativer Pädagogik. Wir hoffen, Sie erfahren auf unserer Website, was Sie über unsere Schule wissen möchten, und besuchen uns häufig.

Projekttag zum Thema „Multiple Sklerose – eine Krankheit mit 1000 Gesichtern"
Mit Unterstützung von Frau Brunnert und Frau Reyer von der Kontaktstelle für Selbsthilfegruppen Bad Freienwalde gelang es in diesem Jahr wieder für unsere 9ten Klassen des Johanniter-Gymnasiums zusammen mit der Selbsthilfegruppe «Multiple Sklerose» Bad Freienwalde/Wriezen einen interessanten Nachmittag zu organisieren.

Gemeinsam mit Mitgliedern der Selbsthilfegruppe und den Ansprechpartnerinnen der Kontaktstelle konnten die Schülerinnen und Schüler die im Fach Biologie in diesem Jahr auf dem Lehrplan stehenden Themen «Immunsystem» und «Nervensysteme» am Beispiel der Krankheit «MS» praktisch anwenden und ihr Wissen um eigene Erfahrungen bereichern: Wie steige ich Treppen? Wie lese ich? – Wenn ich nur teilweise oder nur verschwommen sehen kann? Wie kann man Briefe schreiben und Briefmarken aufkleben oder Gemüse schälen, wenn das Greifen schwerfällt? Dies probierten unsere Schülerinnen und Schüler am Dienstag, den 22. Mai 2018, mit Frau Müller, Frau Peschke und Frau Lankau an einzelnen Stationen aus und erfuhren nebenher Interessantes zum Leben mit den ganz individuellen Einschränkungen, welche die Multiple Sklerose den Betroffenen auferlegt.

Beim Rollstuhlparcours, den Herr Kranz, Geschäftsführer der Gesellschaft zur Förderung des integrativen Sports mbH, auf dem Schulhof aufgebaut hatte und professionell betreute, konnten wir dann die Schwierigkeiten am eigenen Leibe erfahren, die Menschen, die auf den Rollstuhl angewiesen sind, schon an kleinen Hindernissen haben, die - im wahrsten Sinne des Wortes - im Wege liegen - aber auch, wie sie zu meistern sind. Die Schülerinnen und Schüler konnten bei der Auswertung Etliches berichten und auch wir als Schule sind dankbar für die Hilfe, die wir durch die Beteiligten an diesem Nachmittag erfuhren, hilft es uns doch, neben den fachlichen Synergien, die wir gewannen, auch unsere Jugendlichen auf ethischem Gebiet zu sensibilisieren: Verständnis zu haben statt zu lästern, zu helfen statt weg zu sehen. (Dr. WJC Röhricht, Biologie-Lehrer)