Dr. Koyenuma, der bei Kriegsende in der Oderbruchhauptstadt vielen das Leben rettete, wurde 1909 in Hachioji, einem Ort nahe Tokio, geboren. Die Gymnasiasten, die sich mit dem Leben des Wissenschaftlers intensiv beschäftigt haben, werden drei Tage bei Gastfamilien in Hachioji wohnen und auch dort zur Schule gehen. Anschließend steht die japanische Hauptstadt Tokio auf dem Besuchsprogramm. Zuletzt geht es ins nördlich von Tokio gelegene Saitama, das Verwaltungszentrum der gleichnamigen Partnerpräfektur von Brandenburg.
Finanziert wird die Klassenfahrt durch ein großes deutsches Industrieunternehmen sowie mit Unterstützung des Wriezener Koyenuma-Komitees.
Bürgermeister Siebert freut sich über das Engagement des Johanniter-Gymnasiums. Bei einem Vorbereitungsgespräch brachte er die offiziellen Gastgeschenke mit, die die Jugendlichen in Hachioji an seinen japanischen Amtskollegen übergeben werden. Zu den Neuntklässlern sagte Siebert: „Ihr werdet würdige Vertreter Wriezens in Japan sein. Ich wünsche euch, dass ihr gute Eindrücke sammelt und bereichert zurückkehrt.“
Am 9. Oktober begeht die Oderbruchhauptstadt Wriezen den 100. Geburtstag Dr. Koyenumas mit einem Festakt. Hierbei wird die Schülergruppe des Johanniter-Gymnasiums vor ihrem Reiseantritt verabschiedet.
Das obige Foto zeigt Bürgermeister Uwe Siebert (hinten rechts) am 25.9. im Kreis einiger Teilnehmer der Japanreise bei der Übergabe der Geschenke, die die Jugendlichen Sieberts Amtskollegen in Hachioji überreichen werden.







