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Olympiamannschaft aus Wriezen tritt zum Jubiläum an

„Starke Mannschaft“: 11 der insgesamt 14 Schülerinnen und Schüler des Evangelischen Johanniter-Gymnasiums Wriezen, die sich für die Kreisrunde der 50. Mathematikolympiade qualifiziert haben

Schülerinnen und Schüler des Evangelischen Johanniter-Gymnasiums Wriezen nehmen an der 50. Mathematik-Olympiade teil.

Die Mathematikolympiade feiert in diesem Schuljahr ihren 50. Geburtstag. Anlässlich dieses tollen Jubiläums nimmt erstmals auch das Evangelische Johanniter-Gymnasium Wriezen an der Olympiade teil. Die Aufgaben der Schulrunde wurden vor den Herbstferien von allen Schülerinnen und Schülern der Klassenstufen 7 bis 10 in einer Klausur bearbeitet. Im Ergebnis konnten sich insgesamt 14 Johanniter-Gymnasiasten für die Kreisrunde qualifizieren, die am vergangenen Mittwoch für alle Teilnehmer aus dem Altkreis zentral in Bad Freienwalde durchgeführt wurde.

Bei der Mathematikolympiade wird kein Schulstoff abgefragt, sondern es sind vor allem Kreativität und Einfallsreichtum gefragt. Ziel ist es, besondere mathematische Begabungen zu erkennen und zu fördern. 1959 fand in Rumänien die erste Internationale Mathematik-Olympiade statt, an der auch eine Mannschaft aus der DDR teilnahm. Da die DDR-Schüler nur aufgrund ihrer Abiturleistungen ausgewählt, aber in keiner Weise vorbereitet worden waren, schnitten sie nicht besonders gut ab. Daraufhin wurden in der DDR mit großem Nachdruck alle Maßnahmen unterstützt, die zur Verbesserung des Unterrichts und der außerunterrichtlichen Förderung in Mathematik führten. Hierzu gehörte auch die Veranstaltung einer „Olympiade Junger Mathematiker der DDR“. Im Schuljahr 1961/62, also vor genau 50 Jahren, fand die erste Mathematik-Olympiade in der DDR statt. Seitdem gab es hier jährlich Schul-, Kreis-, Bezirks- und DDR-Olympiaden. Mit der Wiedervereinigung entwickelte sich die Mathematik-Olympiade schnell zu einem bundesweiten Schülerwettbewerb. Seit 1996 nehmen alle Bundesländer an der Bundesrunde der Mathematik-Olympiade teil, die unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten steht.

Text und Bild: Dr. Martin Jenssen

Mathe-Preisträger aus Wriezen

Johanniter-Gymnasiasten belegen vordere Plätze bei der Mathe-Kreisolympiade

Jan Malek und Lukas Baumgärtner sitzen mit Spannung in der Aula des Fontane-Gymnasiums in Strausberg und lauschen einem nur wenige Jahre älteren Sänger, der bekannte und selbst geschriebene Lieder zur Gitarre vorträgt. Interessierte Blicke zahlreicher Schüler, Eltern und Lehrer, die aus ganz Märkisch-Oderland angereist sind, richten sich auf ihre blaue Schulkleidung mit dem roten Schullogo. Die beiden Schüler aus der neunten Klasse des Evangelischen Johanniter-Gymnasiums Wriezen sind bei Schnee und Eis gemeinsam mit ihrer Mathematiklehrerin Martina Kühr zur Auszeichnungsveranstaltung der Regionalrunde der 50. Mathematikolympiade nach Strausberg gefahren. Endlich werden die Preisträger aus der neunten Jahrgangsstufe aufgerufen: „Den dritten Platz belegte Lukas Baumgärtner, den zweiten Platz Jan Malek“. Der erste Preis geht an einen Schüler vom Einstein-Gymnasium in Neuenhagen bei Berlin, der aufgrund der schwierigen Straßenverhältnisse nicht anreisen konnte. Große Freude nicht nur bei den beiden Schülern, sondern auch bei ihrer Lehrerin: „Das Johanniter-Gymnasium hat zum 50. Jubiläum der Mathematikolympiade erstmalig an dem Schülerwettbewerb teilgenommen. Umso schöner ist es, dass zwei unserer Schüler auf Anhieb vordere Plätze bei der Kreisolympiade erringen konnten!“

Im Ergebnis der Schulrunde, die vor den Herbstferien am Evangelischen Johanniter-Gymnasium durchgeführt wurde, hatten sich insgesamt 14 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen sieben bis zehn für die Kreisrunde qualifiziert. Ziel der Mathematikolympiade, die erstmals vor fünfzig Jahren in der DDR stattfand und die heute unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten steht, ist es, besondere mathematische Begabungen zu erkennen und frühzeitig zu fördern.

Text: Dr. Martin Jenssen