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Johanniter-Gymnasiasten gewinnen zweiten Platz beim Rolf-Joseph-Preis

Am Sonntag, den 30. August 2015, wurde auf Schloss Gollwitz bei Brandenburg (Havel) der Rolf-Joseph-Preis verliehen. Jonas Marotzke, Lilli Marleen Thiel und Marcel Weisse-Coronado (alle 9b) vom Evangelischen Johanniter-Gymnasium erhielten dabei den zweiten Platz. Sie hatten den jüdischen Friedhof in Wriezen als Thema ihres Wettbewerbsbeitrages gewählt. Bereits im Religionsunterricht waren sie in einem Projekt auf die Spuren jüdischen Lebens in Wriezen aufmerksam geworden. Im weiteren Unterricht und in ihrer Freizeit vertieften sie nun diese Einblicke und stellten einen Film zusammen.

Souverän vertrat Jonas seine beiden Mitstreiter bei der Preisverleihung. Die drei erstplatzierten Gruppen waren im Vorfeld bereits informiert worden und verbrachten das Wochenende in dem idyllisch gelegenen Gutshaus, in welchem die Preisverleihung stattfand. Seit 2009 dient es als Begegnungsstätte für jüdische und nichtjüdische Menschen. 

Veranstaltet wird der Wettbewerb von ehemaligen Schülern des Evangelischen Gymnasiums zum Grauen Kloster, die beeindruckt von dem Erzählungen des Holocaust-Überlebenden Rolf Joseph das Gedenken an ihn wach halten wollen. Hierbei haben sie Erfolg. Mehr als zwanzig Beiträge stellten auf sehr unterschiedliche Art das Judentum in Gegenwart und Vergangenheit dar. 

Der Schirmherr der Veranstaltung Albrecht Hoppe machte deutlich, wie wichtig es gerade in der heutigen Zeit ist, für die Achtung und die Rechte von Minderheiten zu sensibilisieren. Zu leicht kann es passieren, dass aus Unwissenheit und Vorurteilen Ausgrenzung und Verfolgung werden.

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