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Auf den Spuren von Heinrich von Kleist

Heinrich von Kleist – einer der bedeutendsten deutschen Schriftsteller der Romantik, Dramatiker, Erzähler, Lyriker und Publizist. Er kämpfte mit der Sprache wie kaum ein anderer. Zu Ehren von Kleist gibt es seit 1969 – wie will es auch anders sein in der Kleiststadt Frankfurt (Oder) – das einzige Kleist-Museum der ganzen Welt.

Am 22. Mai 2014 machte sich die Jahrgangsstufe 11 auf den Weg zu genau diesem Museum. Der Besuch des Museums und insbesondere die Planung der Exkursion war Teil meines ALN´s (= Alternativer Leistungsnachweis) und so ging es nach einer kurzen Einweisung meinerseits mit dem Bus in Richtung Frankfurt.

Für meinen ALN sollte ich Aufgaben an meine Mitschüler stellen. Diese waren meist kreativer Natur: So sollten einige Schüler einen Brief schreiben und einen Dialog entwickeln. Die Vorbereitung dieser Aufgaben war durchaus interessant, weil es mir hier wieder einmal möglich war, die Schule von der anderen Seite zu sehen.

Das kühle Museum, welches in der früheren Garnisonsschule, die auch der junge Kleist besuchte, errichtet wurde, kam für uns an diesem doch sehr warmen Tag ganz gelegen. Die Arbeitsmoral hatte nur anfänglich leicht unter den erschwerten klimatischen Bedingungen zu leiden, schnell erledigten die Schüler ihre Aufgaben gewissenhaft. Meine Aufgabe während des Besuches bestand darin, meine Mitschüler zu unterstützen: Ich stand für Fragen zur Verfügung und konnte ihnen durch mein Vorwissen das ein oder andere Mal weiterhelfen. 

In den letzten 15 Minuten des zweistündigen Aufenthaltes im Museum hatten die Schülerinnen und Schüler dann noch abschließend die Möglichkeit, Fragen an Frau Dalchau, die Museumspädagogin, zu stellen. Frau Dalchau hatte auch mich schon bei der Planung der Exkursion unterstützt und erzählte mir von so mancher Anekdote aus Kleists Leben.

Mit dem Bus machten wir uns dann, nachdem wir die 'vocatium', eine Fachmesse für Ausbildung und Studium, besucht hatten, auf den Weg zurück nach Wriezen, wo die Exkursion endete und sich unsere Wege, zumindest für heute, trennten.

Der ALN war zwar sowohl für mich als auch meine Mitschüler eine gelegene Abwechslung, doch ich war auch glücklich, als am nächsten Tag wieder die gewohnte Normalität eintrat.

(Philipp Börstler, Jgst. 11)