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Exkursion der Geschichtskurse des 12. Jahrgangs am 17. Dezember 2013 zur Stasi-Gedenkstätte

Am 17.12.2013 machten sich die Schüler der 12. Klasse auf den Weg nach Hohenschönhausen ins Stasi- Gefängnis.

Die geschichtlichen Ereignisse waren uns schon mehr als bekannt, doch mit der Einrichtung und herausragenden Zeitzeugen hatte man das Gefühl, sich während des Rundgangs in genau dieser Zeit zu bewegen.

Wir ließen kaum einen Ort des Gefängnisses aus und der Zeitzeuge ließ uns unvoreingenommen, bevor wir einen Raum betraten und er dann eine Geschichte zu jeder Räumlichkeit erzählte, welche oftmals bedrückend und grausam waren. Diese Stimmung kam besonders zum Vorschein, wenn er die einzelnen Individuen hervorhob und ihre eigene, ganz persönliche Geschichte erzählte.

Nach und nach wurden die Informationen immer fesselnder und wir konnten vieles besser verinnerlichen durch ausreichend vorhandenes Anschauungsmaterial und sehr gute, mitteilsame Rhetoriker, welche uns an ihrem damaligen Leben Anteil  nehmen ließen.

(Laura Janke, 12. Jahrgang

Nach der Führung und ein kurzen Mittagspause  teilten wir uns in zwei Gruppen. Die erste Gruppe beschäftigte sich im theoretischen Sinne mit den Bedingungen im Gefängnis und fertigte dazu mehrere Plakate an. Die andere Gruppe besuchte zur gleichen Zeit die Dauerausstellung der Gedenkstätte, in welcher es mehrere verschiedene Stationen zu besichtigen gab. Nun teilten wir uns abermals in kleine Gruppen auf und beschäftigten uns mit den Stationen, welche Themen wie Gefangenschaft, Gewalt und Überwachung beinhalteten. Die Ausstellung war für uns sehr informativ und ein guter Anschluss an die vorangegangene Führung. Durch Audioguides und sehr gute mediale Ausstattung wurden uns die Geschehnisse im Gefängnis nochmals sehr gut und umfangreich dargestellt. Nachdem wir uns jeweils mit unseren Stationen beschäftigt hatten, stellten wir sie uns gegenseitig vor. Am Ende des Besuchs fanden wir uns wieder alle zusammen und werteten den Tag in der Gedenkstätte gemeinsam mit den Zeitzeugen, Museumspädagogen und Frau Dr. Godefroid aus. Es war ein sehr interessanter aber auch erschreckender Besuch, über den wir noch lange nachdenken werden.

(Pauline Palm 12. Jahrgang)