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Gläsernes Labor

Im Gläsernen Labor

Am Mittwoch, den 18. April 2012, machten sich die Schülerinnen und Schüler unserer 11. Jahrgangsstufe  zusammen mit Frau Hausdorf und Herrn Dr. Röhricht auf nach Berlin-Buch ins „Gläserne Labor“, um Naturwissenschaft hautnah zu erleben.
Angekommen auf dem Campus Berlin-Buch nahmen sich Schüler und Lehrer die Zeit, das frühlingshafte Wetter zu genießen und stärkten sich im „Campus-Cafe“ mit Getränken und kleinen Snacks.
Danach wurden die Schüler in zwei Gruppen eingeteilt: Die Schüler des Chemie-Kurses gingen mit Frau Hausdorf ins „FMP-ChemLab“ und ergründeten Fragestellungen zu Kunststoffen. Dabei stand die Praxis im Vordergrund. In mehreren Experimenten wurden den Schülern die chemischen Prozesse nahegebracht. So stellten sie zum Beispiel Bauschaum oder Plexiglas her. Zusammen mit Mitarbeitern des Labors wurden die Experimente ausgewertet.
Auch der Biologie-Kurs, unter Leitung von Herrn Dr. Röhricht, kam auf seine Kosten: Angekommen im “Max Lab“ wurden die Schüler von einer Studentin empfangen und auch gleich in das Thema „Neurobiologie und Verhalten“ eingeführt. Die Schüler fanden sich in Paaren zusammen und sollten sich nun einen Ball zuwerfen, was für niemanden ein Problem darstellte. Nun sollte sich je ein Schüler eine Prismenbrille aufsetzen, welche die räumliche Wahrnehmung nach links oder rechts verzerrt. Da war das Lachen groß. Jedem Schüler fiel es nun schwer, auch nur einen Ball zu fangen, doch mit der Weile gewöhnten sich einige an die Bedingungen. Somit wurde den Schülern nahegebracht, wie schnell sich das Gehirn an neue Bedingungen anpasst. Das war nur eines von vielen Experimenten, welche im Labor noch auf die Schüler warteten. Gliedmaßen wurden an Messgeräte angeschlossen und Labyrinthe wurden mit verdeckten Augen gelöst. Später wurden die Experimente in Form von Vorträgen der Schüler ausgewertet.
Um 15 Uhr traten alle zusammen den Nachhauseweg nach Wriezen an und alle waren sich einig, dass das „Gläserne Labor“ in Berlin-Buch den langen Anreiseweg wirklich wert war.
Georg Michel, Jahrgangsstufe 11