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Reisebericht zur Klassenfahrt an den Beetzsee vom 07.05. – 10.05.2012

Reisebericht zur Klassenfahrt an den Beetzsee

vom 07.05. – 10.05.2012

 Der erste Tag (Montag, 7.Mai.2012) (Version 1)

 Nachdem wir, die Schüler der 8. Klassen des Evangelischen Johanniter-Gymnasiums Wriezen, uns am Bahnhof in Wriezen trafen und dort auf den Zug warteten, ging unsere Fahrt zum Beetzsee los. Mit der (etwas engen) ODEG ging es zunächst nach Eberswalde, wo wir das erste Mal umstiegen. Von dort fuhren wir nach Berlin zum Hauptbahnhof. Nach 20 Minuten Wartezeit stiegen wir in „unseren“ Zug und fuhren zur Stadt Brandenburg, wo schon ein Bus auf uns wartete, der uns direkt zum „Haus am See“ brachte. Dort angekommen aßen wir erst einmal Mittag, denn nach der anstrengenden Fahrt waren alle sehr hungrig.

Nach dem Essen mussten alle Schüler eine Taschenkontrolle über sich ergehen lassen, um sicherzustellen, dass niemand Alkohol oder Zigaretten mitbrachte. Mit dem Ergebnis waren alle sehr zufrieden: Bei keinem Schüler wurde etwas gefunden.

Dann konnten wir endlich die Bungalows und Ferienhäuser beziehen. Einige Gruppen waren mit ihrer Unterkunft sehr zufrieden, andere weniger: In einem Bungalow war ein Bett beschädigt, bei einem anderen war die Eingangstür kaputt, die Duschen lagen direkt neben dem Eingang und neben dem Bett einer Schülerin befand sich eine Ameisennest. Frau Hollitzer, die Klassenlehrerin der 8b meinte, die Bungalows sähen von innen aus wie vor 20 Jahren, als sie das Camp das letzte Mal besuchte.

Später trafen wir uns in unseren Klassen und sprachen mit den Betreuern aus dem Camp über unser Klassenklima, welche Ziele wir für eine Verbesserung des Klassenzusammenhalts haben und welche Ansprüche wir an die Klassenfahrt stellen.

Um 18:00 Uhr gab es Abendessen. Danach hatten wir Freizeit, welche die neun Schülerinnen, die mit ihrer Unterbringung im Bungalow unzufrieden waren, vor allem damit verbrachten, gemeinsam in ein Ferienhaus umzuziehen.

Bis 0:00 Uhr hatten wir dann die Möglichkeit, uns bei Freunden in anderen Bungalows oder Ferienhäusern aufzuhalten. Danach mussten alle in ihrer eigenen „Wohnung“ sein, konnten aber selbst entscheiden, wann sie schlafen würden.

Paula Emelie Steiger (8b)

 

Der zweite Tag (Dienstag, 8. Mai 2012)

 

Nach einer entspannten Nacht begann der Dienstag mit dem Frühstück um 8:30 Uhr.

Im Anschluss daran wurden die Klassen 8a und 8b in jeweils zwei Gruppen eingeteilt. Zum bewältigen verschiedenster Aufgaben trafen sich die Gruppen daraufhin draußen in der Sonne, im Wald oder auch in der Turnhalle. Es mussten „Schiffbrüchige“ gerettet werden und andere schwierige Situationen gemeistert werden, bei denen sich manche Schüler näher kamen, als sie es für möglich gehalten hatten. Es blieb bei all der Anstrengung kaum Zeit für das Mittagessen.

Zum Abend jedoch fanden alle Schüler erschöpft zusammen, um noch zusammen einen Film zu sehen: Die „Truman Show“. Dieser wurde dann Grundlage für die „sehr schwere und schlimme Aufgabe“, die die Schülerinnen und Schüler am Tag nach ihrer Klassenfahrt zu Hause erledigen mussten.

Frau Hollitzer

 

Der dritte Tag (Mittwoch, 9. Mai 2012)

Nach einer kurzen Nacht quälten wir uns wie jeden Morgen aus den Betten. Der Mittwochmorgen hat für uns alle mit einem reichhaltigen Frühstück begonnen. Der letzte Tag vor der Abreise sollte natürlich etwas Besonderes werden. Es war Kanufahren angesagt. Als die Betreuer uns dann bedauerlicherweise mitteilten, dass es im Moment nicht möglich sei, waren alle sehr betrübt. Schließlich spielte das Wetter nicht mit. Auf dem riesigen Gelände befand sich unter anderem auch eine Kletterwand. Zur Entschädigung wurde uns angeboten zu klettern. Bei vielen löste es vorerst jedoch noch keine Freude aus. Doch unsere Klassenlehrerin, Frau Hollitzer, mit ihrer Überredenskunst schaffte es, dass fast die ganze 8b einmal an der Kletterwand war. Manchen machte das Klettern ganz besonders viel Spaß. Sie ließen sich auch am Abend nicht davon abhalten, erneut auf- und ab zu steigen. Die Betreuer Vitali, Krissi, Robert und auch Herr Hampel waren so freundlich, uns immer wieder abzusichern. Nun aber noch mal zurück. Das Wetter hatte sich gebessert und unser Wunsch, Kanu zu fahren, konnte doch noch in Erfüllung gehen. Alle zogen ihre Rettungswesten an und dann ging es los. Einige hatten Pech und fielen in das eisige Wasser. Aber das Lustige an der Sache war, das Kanu der Betreuer kippte als erstes um. Auch das Kanu von Herrn Hampel und seiner Gruppe wollte sich nicht über Wasser halten. Wir hatten sehr viel Spaß. Der Abend rückte näher. Ein Lagerfeuer war geplant. Wir Schüler sammelten in kleinen Grüppchen Holz. Währenddessen wurde der Knüppelteig vorbereitet. Als das Feuer dann entfacht war, saßen wir, die Klasse 8a und 8b gemütlich um das Feuer herum. Einige saßen dichter am Feuer, um die Stöcke mit Knüppelteig in die Glut zu halten. Am späten Abend verließen die Ersten das Lagerfeuer, um schon die Koffer für den nächsten Tag zu packen. Allmählich brannte das Feuer runter und auch die Lehrer und letzten Schüler konnten zu Bett gehen. Somit war dieser Abend so gut wie beendet. Lange Gespräche über die gesamte Klassenfahrt verkürzten uns die Nacht.

Lisa-Marie Oldiges (8b)

 

Der letzte Tag (Donnerstag, 10. Mai 2012)

 Am letzten und vierten Tag der Klassenfahrt mussten wir früh aufstehen, um zum Frühstück zu gehen. Danach mussten noch einige packen und wir mussten uns beeilen, um nicht zu spät zum Bus zu kommen.

Es wurde noch extra für uns der Kiosk geöffnet, damit wir Flaschen abgeben und noch ein wenig Verpflegung kaufen konnten. Um zehn Uhr war der Bus dann da, der uns zum Bahnhof brachte. Als wir am Bahnhof waren, mussten wir noch 30 Minuten auf den Zug warten, was, wie ich fand, unangenehm war, weil es warm war und wir in der Sonne saßen. Die Zugfahrt dauerte ungefähr vier Stunden und wir mussten nur einmal in Frankfurt/Oder umsteigen. Von dort aus fuhren wir direkt nach Wriezen. Einige sind, nach Absprache mit Fr. Hollitzer, schon früher ausgestiegen. Als wir dann in Wriezen ankamen, war ich froh, wieder zu Hause zu sein und ich glaube, den anderen ging es auch so.

 Die Klassenfahrt war aber sehr schön und ich glaube, sie hat auch etwas für unseren Klassenzusammenhalt gebracht

Katharina Bartelt (8a)

 

Der erste Tag (Montag, 7.Mai.2012)

 (zweite Version)

Am 7. Mai 2012 sind die Klassen 8a und 8b des Wriezener Gymnasiums in den frühen Morgenstunden zur Klassenfahrt aufgebrochen. Trotz der Müdigkeit und des schweren Gepäcks ratterten sie ganz Berlin ab, um dann in Brandenburg an der Havel anzukommen. Vor ihnen stand noch eine kurze Busfahrt, die sie in die Kleinstadt Mötzow zur Beetzseeheide führte. Dort wurden sie freundlich von der Perspektiv-Fabrik aufgenommen. Alle hatten Mordshunger, also wurde erstmal Mittag gegessen, bevor es zur Kofferkontrolle ging. Nachdem alle Taschen der Schüler durchsucht waren, bekamen sie etwas Zeit für sich in ihren eigenen Ferienhäusern oder Bungalows.

Die meisten wären am liebsten dort geblieben, doch der Tag war noch nicht vorbei. Sie sind schließlich wegen einer bestimmten Sache hierher gekommen: nämlich Zusammenhalt. Und so waren sie noch den Rest des Tages damit beschäftigt, sich in zwei Gruppen aufzuteilen und die eigenen und gemeinsamen Ziele zu besprechen.

Abends, als es Abendbrot gab, sind die Schüler noch einmal unter sich den Tag durchgegangen und hofften, dass der morgige Tag genauso lustig und ereignisreich wird, wie dieser.

Julia Stiehm (8a)