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"Lernen mit Kopf, Herz und Hand", so lautet das Motto unserer jungen Schule. Das Evangelische Johanniter-Gymnasium verbindet christliche Bildungstraditionen mit innovativer Pädagogik. Wir hoffen, Sie erfahren auf unserer Website, was Sie über unsere Schule wissen möchten, und besuchen uns häufig.

Erinnerung an Dr. Nobutsugu Koyenuma
Ein Name, der einst fast vergessen war - inzwischen ist er den Menschen in Wriezen und Umgebung mehr als nur geläufig: Dr. Nobutsugu Koyenuma. Der japanische Arzt wirkte nach dem Ende des 2. Weltkrieges in Wriezen und rettete durch seinen aufopferungsvollen Einsatz gegen den Typhus vielen Menschen das Leben. Um so tragischer, dass er am 8. März 1946 selbst an den Folgen dieser Seuche verstarb.

Inzwischen ist das Erbe Koyenumas lebendig: Ein Beachvolleyballturnier trägt seinen Namen, im Park vor dem Evangelischen Johanniter-Gymnasium erinnert ein Denkmal an sein Wirken und an seinem Todestag wird des Mediziners gedacht.
Am 8. März dieses Jahres erinnerten sich die Wriezener an den japanischen Arzt. An seinem Grab auf dem Wriezener Friedhof versammelten sich neben Stadtverordnetenvorsteher Peter Küster und Historiker Dr. Reinhard Schmook u. a. auch Vertreter des Evangelischen Johanniter-Gymnasiums sowie Frau Johanna Fiedler, die nach dem Krieg als Rotkreuzhelferin an der Seite von Koyenuma arbeitete. Schulleiter Michael Tiedje nahm mit dem japanischen Gastschüler Yoshikazu Maemura und dessen Gastmutter Ilka Busch aus Altranft an der Gedenkveranstaltung teil. Peter Küster legte für die Stadt Wriezen einen Kranz nieder, Ulf Michael Stumpe vom Sportverein TKC ein Gesteck.
 
Für Michael Tiedje ist es ganz wichtig, die Erinnerung an den Mediziner wachzuhalten: „Sein uneigennütziges und selbstloses Wirken kann auch heute noch für viele Menschen ein Vorbild sein“. Zudem ist die Erinnerung an Koyenuma für das Evangelische Johanniter-Gymnasium auch in der täglichen Arbeit lebendig: Die Schule unterhält eine Partnerschaft zu einer japanischen High-School in seiner Geburtsstadt Hachioji.