Diese Webseite nutzt Cookies

Einige dieser Cookies sind technisch zwingend notwendig, um gewissen Funktionen der Webseite zu gewährleisten.
Darüber hinaus verwenden wir einige Cookies, die dazu dienen, Informationen über das Benutzerverhalten auf dieser Webseite zu gewinnen und unsere Webseite auf Basis dieser Informationen stetig zu verbessern.

Herzlich willkommen auf unseren Webseiten

"Lernen mit Kopf, Herz und Hand", so lautet das Motto unserer jungen Schule. Das Evangelische Johanniter-Gymnasium verbindet christliche Bildungstraditionen mit innovativer Pädagogik. Wir hoffen, Sie erfahren auf unserer Website, was Sie über unsere Schule wissen möchten, und besuchen uns häufig.

Gesprächscafé mit Geflüchteten – Migration hautnah im Politik-Unterricht
„Würden Sie uns bitte etwas über Ihre persönlichen Verhältnisse in Ihrem Heimatland berichten? Wie verlief Ihre Ankunft in Deutschland? „Warum mussten Sie fliehen?“ Diese und viele andere Fragen stellten die Schülerinnen und Schüler der siebten Klassen am 11. Juni 2019 Ihren eingeladenen Gästen aus der Gemeinschaftsunterkunft Bliesdorf. Herr Sajid aus Pakistan sowie Familie Soltani aus dem Iran berichteten von ihrer Heimat, ihrem Bemühen um Integration und den Schwierigkeiten des Asylverfahrens.

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse hatten in den Politik-Stunden zuvor selbst beschlossen, dass sie gern einmal persönlich mit Geflüchteten über deren Erfahrungen reden wollten. Also wurde kurzerhand ein Planungskomitee ins Leben gerufen, jeweils 2 Schülerinnen und Schüler wurden als Leitungsteam gewählt und vier Spezialistinnen formulierten einige höfliche Einladungsschreiben. Eine andere Gruppe formulierte die vielen Fragen, die dritte Gruppe plante die Raumgestaltung und kaufte für ein nettes Nachmittagscafé ein.

Nach einem ausführlichen Bildervortrag von Herrn Sajid über die Schwierigkeiten seines Lebens als Christ in Pakistan konnten die Schülerinnen und Schüler ihre vielen Fragen loswerden. Trotz der späten Nachmittagsstunde und den hohen Temperaturen im Klassenraum blieb die Atmosphäre interessiert und neugierig; selbst nach Ende der Unterrichtszeit wurden noch weitere Fragen diskutiert.

Die sprachliche Hürde machte den Jugendlichen spürbar, wie herausfordernd es sein kann, sich in einem fremden Land einzuleben. Mutige Schüler halfen aus dem Englischen zu übersetzen; manchmal konnten Fragen durch Umformulieren in ganz einfaches Deutsch verständlich gemacht werden. Insgesamt eine wichtige und sehr unmittelbare Erfahrung für die beiden Klassen! (Benjamin Franke, Politik-Lehrer)