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"Lernen mit Kopf, Herz und Hand", so lautet das Motto unserer jungen Schule. Das Evangelische Johanniter-Gymnasium verbindet christliche Bildungstraditionen mit innovativer Pädagogik. Wir hoffen, Sie erfahren auf unserer Website, was Sie über unsere Schule wissen möchten, und besuchen uns häufig.

Ein fröhliche und harmonische Zeit - die 5. Klasse in Annahütte
Marlen Wahren, Klassenlehrerin der 5. Klasse, berichtet zur Klassenfahrt: „Die fünfte Klasse reiste in diesem Jahr nach Annahütte ins Camp Ökotanien. In dem kleinen Ort im südlichen Brandenburg erwartete uns ein erlebnisreiches Programm mit vielfältigen Herausforderungen und jeder Menge Spaß.

Zunächst galt es, durch ein kleines Spiel den Schlüssel für unsere Unterkunft zu erobern: Wir wohnten in rustikalen Holzhäuschen, zur Dusche ging es über den kurzen Weg ins Waschbär genannte Dusch- und Toilettenhaus. Für das Frühstück und Abendbrot und dann auch für den Abwasch sorgten wir selbst, ebenso wie für das Anheizen des Holzofens im Essenraum, das Holzsammeln und das Lagerfeuer am Abend. Doch die Einfachheit unserer Unterkunft störte uns nicht, die Kinder genossen die Möglichkeiten, auf dem Gelände zu toben, Fußball zu spielen, Inliner zu fahren oder sich auch mal in die Hütten zurückzuziehen; und gelebt haben wir nicht schlecht z.B. mit Pfannkuchen zum Frühstück und Stockbrot am Lagerfeuer.

Zu den Highlights des Programms, das Matthias Rosner vor Ort für uns gestaltete, gehörten eine Nachtwanderung ohne Taschenlampen, Bogenschießen und Geocaching … bei vielen Spielen und Herausforderungen ging es darum, mit den anderen zusammenzuarbeiten, gemeinsam Lösungen für Probleme zu finden, aufeinander zu achten, einander zuzuhören. Nicht immer fanden die Kinder eine Lösung für die gestellte Aufgabe, aber viel wichtiger als das Ziel selbst war immer der Weg.

In nur drei Tagen haben wir alle viel und Wertvolles gelernt: über den eigenen Schatten zu springen, sich überwinden, sich etwas zu trauen – im Dunkeln allein ein Stück durch den Wald zu laufen, durch das Dornengebüsch zum Geocache durchzudringen, Feuer anzünden, beim Küchendienst den ganzen Berg Abwasch zu bewältigen oder am Ende den Abfluss im Spülbecken sauber zu machen.

Auch ich, die Lehrerin der 5. Klasse, habe etwas gelernt: dass es eine Freude ist, mit den Kindern zusammen zu entdecken, was sie alles selbstständig bewerkstelligen können, und dass die Chance zum Scheitern wichtig ist, weil man gerade auch dann, wenn etwas nicht funktioniert, wie gedacht, entdecken kann, welche Fähigkeiten in den Kindern stecken. Auf unserer Fahrt konnte jede und jeder sein ganz persönliches Talent einbringen und so dazu beitragen, dass die gemeinsame Zeit zu einem fröhlichen und harmonischen Erlebnis wurde!“