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"Polizei-Einsatz" an der Grundschule - ganz im Zeichen der Prävention
Zum Glück war dieser Termin bereits lange geplant, denn Manuela Wieder von der Präventionsabteilung der Polizei in Märkisch-Oderland kam, um mit den Schülerinnen und Schülern der 6. Klasse der Johanniter-Schulen über das Thema Cybermobbing zu sprechen. Generell ist der Anteil der Schüler, die von Cybermobbing betroffen sind, in den letzten Jahren rasant gestiegen. Seit dem Ausbruch der Corona- Pandemie und der Verlagerung von Sozialkontakten ins Internet sind die Fallzahlen jedoch noch einmal gravierend in die Höhe geschossen, so die Polizistin.

Dass das Thema auch bei den Schülern der Evangelischen Johanniter-Schulen durchaus präsent ist, merkte man an der regen Beteiligung der Kinder. Durch Beiträge und Fragen aus dem eigenen Erfahrungsumfeld wurde die theoretische Auseinandersetzung mit dem Thema lebendig und greifbar. Auch die von zu Hause zugeschalteten Mitschülern bereicherten die Runde durch ihre aktive Mitarbeit.  

Das Thema Cybermobbing ist sehr komplex und reicht von Sticheleien und Demütigungen im Klassenchat bis hin zu Cybergrooming im Internet. Auch viele Erwachsene, Lehrer und Eltern fühlen sich mit diesem Thema überfordert und reagieren daher häufig mit Abwehr oder Verharmlosungen, wenn sie mit Vorfällen im direkten Umfeld konfrontiert werden, so die Erfahrungen von Manuela Wieder. Umso wichtiger ist es, das Thema aus der Anonymität des Internets herauszuholen und transparent zu machen, wie wichtig es ist, gegen jede Form des Mobbings anzugehen. 

"Hinschauen – Hilfeholen – Handeln: Das ist die Kernbotschaft, die ich nach dieser Veranstaltung gerne an alle Mitglieder unserer Schulgemeinschaft weitergeben möchte," so die Schulsozialarbeiterin Judith Moser, "Hilfe bekommt ihr immer auch bei uns."