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"Lernen mit Kopf, Herz und Hand", so lautet das Motto unserer jungen Schule. Das Evangelische Johanniter-Gymnasium verbindet christliche Bildungstraditionen mit innovativer Pädagogik. Wir hoffen, Sie erfahren auf unserer Website, was Sie über unsere Schule wissen möchten, und besuchen uns häufig.

Gesprächscafé: Interessante Informationen rund um Flucht und neue Heimat
Die Klasse 7b plante ein Gesprächscafé mit Geflüchteten. Für die Planung waren verschiedene Gruppen innerhalb der Klasse zuständig. Eine Gruppe schrieb die Einladungen an die Gäste, währenddessen eine zweite Gruppe Fragen formulierte, um sie anschließend den Gästen stellen zu können. Da der Klasse das Wohlbefinden der Gäste wichtig war, gab es auch ein Team, welches für die Einrichtung des Raums zuständig war. Passend dazu bereitete eine weitere Gruppe Kleinigkeiten zum Kaffee vor.

„Das Ganze beobachtete die Berichtgruppe“, berichteten Amy und Florentine, „wir notierten uns alles, was vor sich ging. Fragt ihr euch, wie das alles funktioniert hat?“ Weiter erzählte sie: „Natürlich klappt das nicht ohne einen Organisator oder auch zwei! Diese wurden vor der Einteilung der Gruppen gewählt. Wir luden sechs Personen zum 2. Juni 2021 ein. Immerhin sagten vier Eingeladene zu. Am Vortag des Ereignisses kauften zwei von uns alles Nötige ein und drei andere buken nach der Schule noch einen Kuchen. Am nächsten Tag war es dann endlich so weit: Wir empfingen die Gäste. Wegen Covid19 mussten sie vorher einen Schnelltest machen, aber ich denke, das hat sich gelohnt. Wir teilten uns in zwei Gruppen auf. Eine Gruppe führte ein Gespräch mit Herrn Saraçi. Er ist ein sehr, sehr netter Mann, der uns sogar etwas Süßes zum Kindertag mitgebracht hat. Die Fragengruppe stellte ihre Fragen und Herr Saraçi beantwortete diese sehr ausführlich. Die andere Gruppe führte ein Gespräch mit Herr Soltanirad, Herr Bahayloyi und Herr Souri. Herr Bahayloyi und Herr Souri sprechen zwar noch kein Deutsch, aber wir führten unsere Unterhaltung auf Englisch oder Herr Soltanirad übersetzte unsere Fragen und die gemachten Aussagen. Wir erfuhren sehr viel über ihre tragische Vergangenheit und von ihren immer noch schlechten Lebensumständen. Auch ihre Interessen, wie Skifahren, können sie nun nicht mehr ausführen. Alle vier waren sehr offen und erzählten uns von sich und ihren Familien.“

Als das Gesprächskaffee vorbei war, wurden unsere Gäste noch nach Draußen begleitet und verabschiedet. Abschließend möchten wir noch sagen, dass es wirklich sehr, sehr interessant war, die Geschichte von den vier Männern zu hören. Wir freuen uns sehr, dass wir die Gelegenheit bekommen haben, ein solches Gesprächscafé mit Geflüchteten durchzuführen. Wir haben uns vorgenommen, auch weiterhin Kontakt mit ihnen zu halten, denn das ist auch ihr Wunsch. Es kam die Idee auf, den am Montag stattfindenden Projekt-Unterricht dafür zu nutzen. Im Namen der Klasse 7b möchte sich die Berichtgruppe herzlich bei den vier Gesprächspartnern und bei allen anderen, die dieses Gesprächscafé möglich gemacht haben, bedanken (Amy und Florentine, Klasse 7b)