Diese Webseite nutzt Cookies

Einige dieser Cookies sind technisch zwingend notwendig, um gewissen Funktionen der Webseite zu gewährleisten.
Darüber hinaus verwenden wir einige Cookies, die dazu dienen, Informationen über das Benutzerverhalten auf dieser Webseite zu gewinnen und unsere Webseite auf Basis dieser Informationen stetig zu verbessern.

Laura - Unsere Gastschülerin aus Kolumbien

Ein Hauch von Kolumbien - Austauschschülerin ein Jahr zu Gast

In meiner Familie in Golzow wohnt zur Zeit eine 15-jährige Kolumbianerin. Sie heißt Laura Bahamón Jiménez und wird bis Mai 2011 hier leben. Wir gehen zusammen in die 10. Klasse in Wriezen zur Schule. Das Evangelische Johanniter-Gymnasium hat sie herzlich als Gast aufgenommen.

Als wir uns in der Familie gerade mit dem Thema Austauschjahr beschäftigten, fiel uns prompt eine Anzeige einer Jugendaustauschorganisation ins Auge: „Gasteltern gesucht“. Daraufhin ließen wir uns, nur mal zum Spaß, Informationen zuschicken. Nachdem wir bevorzugte Länder, Alter, Geschlecht angegeben und mehrere Gespräche geführt hatten, wurden uns von Profile von möglichen Austauschschülern geschickt. Weil wir auf ein anpassungsfähiges Mädchen anderer Kultur aus waren und Lauras Profil problemlos und sehr sympathisch aussah, entschieden wir uns für sie.

Die nächsten Schritte kamen dann von ganz allein. Nach ihrer Vorbereitungswoche in Hamburg holten wir sie am 9. August vom Hauptbahnhof Berlin ab. In der letzten Ferienwoche fuhren wir mit ihr nach Seelow, Frankfurt, Berlin und natürlich Wriezen.

Laura bemüht sich sehr, die deutsche Sprache zu lernen, denn das war der Grund dafür, hierher zu kommen. In Cali (ihrer Heimat) geht sie auf eine deutsche Schule, wo sie regelmäßig Deutschunterricht erhält. Besonders wundert sie sich über den hastigen deutschen Lebensstil. In Kolumbien ist es nicht sehr verbreitet, sich zu beeilen. Dort geht man alles sehr viel entspannter an. Ebenfalls merkwürdig findet sie die Süßspeisen, wie Milchreis zum Mittag. Auch Eier isst man nur morgens oder abends, Brot und Butter gibt es bei ihnen auch nicht oft.

Im kommenden Jahr werden wir noch oft kochen, ins Kino gehen und Eis essen, denn das macht sie sehr gern. Sie sagt, dass es ihr hier sehr gut gefällt, und dass Deutsche sehr freundlich und nett sind. Später möchte sie gern wieder mit ihrer Familie nach Deutschland kommen.

Johanna Schönfelder, Klasse 10 a

 

http://www.dscali.edu.co/es/