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Gymnasiasten spielen am polnischen Partner-Gymnasium Theater (Kopie 1)

Am 18. Oktober 2013 fuhren ein paar Schüler des Wriezener Johanniter-Gymnasiums nach Kostrzyn an das polnische Partner-Gymnasium, um dort Theater zu spielen.

Hier ein Bericht aus der Feder von Henriette Baarsch (Klasse 8b): " In Polen angekommen, wurden wir herzlich mit Kuchen, Obst und Tee begrüßt. Als nächstes lernten sich alle bei Aufwärmspielen besser kennen und konnten dabei auch ein wenig die andere (Fremd-) Sprache lernen. Nach einer ausgiebigen Pause und einem leckeren Mittagessen wurde ein Stück eingeprobt; das wohl bekannteste Märchen von Hans Christian Andersen „Das kleine Mädchen mit den Schwefelhölzern“. Alle hatten viel Spaß dabei. Die Schüler wurden in zwei Gruppen aufgeteilt, die das Stück, jedoch jeder für sich, spielten. Es wurden in jedem Team drei Mädchen ausgewählt, die jeweils die drei Vorstellungen des kleinen Mädchens darstellten. Die übrigen spielten weitere, dazu erfundene Szenen und Passanten. 

Am Ende des Tages gab es noch ein paar Andenken von den polnischen für die deutschen Schüler. Alle fanden diesen Tag einfach unvergesslich."

Gemeinsamer deutsch-polnischer Museumsbesuch

Antike Skulpturen, über 2000 Jahre altes Spielzeug, Friseurkunst der alten Griechen – das und vieles mehr konnte eine deutsch-polnische Schülergruppe am 19. April 2012 im Alten Museum Berlin besichtigen. Die Schüler stammten aus dem Evangelischen Johanniter-Gymnasium Wriezen und aus dessen Partnerschule, dem Gymnasium in Kostrzyn. Spannend an dem gemeinsamen Museumsbesuch war neben den zahlreichen Exponaten das Kennenlernen zwischen deutschen und polnischen Schülern.

Hierzu diente die Aufgabe, in binationalen Gruppen ein frei gewähltes Kunstwerk des Museums den Mitschülern vorzustellen. Die erste Hürde bestand darin, sich mit dem Partnerschüler aus dem Nachbarland auf ein Kunstwerk zu einigen. Dann ging es darum herauszufinden, worum es sich bei dem ausgewählten Stück handelt. Spaßig wurde es schließlich bei der Präsentation der Kenntnisse: Die einzelnen Gruppen hatten wirklich Einzigartiges ausgewählt. Die Wriezener Zehnklässlerin Maxi Voigt hatte beispielsweise mit ihrer polnischen Partnerin Anuschka ein antikes Jo-Jo entdeckt, über dessen Herstellung und Verwendung sie gekonnt vor der Glasvitrine Auskunft gab. Anschließend informierte Anuschka die Gruppe auf Polnisch über das wunderbare Fundstück.

Nach einem kurzen Brunch im Lustgarten vor dem Museum gingen die Jugendlichen bei strahlendem Sonnenschein in das gegenüberliegende Gebäude, den Berliner Dom. Hier stand zunächst die Besichtigung der Gruft auf dem Programm. Kunstvoll dekorierte und auch ganz schlichte Sarkophage preußischer Herrscher konnten bestaunt werden. Anschließend erklommen die Schüler die zahlreichen Stufen hinauf zur Aussichtsplattform. Von dort oben hatte man einen großartigen Blick über die Mitte der deutschen Hauptstadt. Auch für manchen einheimischen Jugendlichen war dies eine neue Perspektive auf Berlin.

Vor der Abreise in die Heimatorte verabschiedeten sich die Gymnasiasten herzlich voneinander und gaben ihrer Hoffnung Ausdruck, sich bald wieder zu treffen. Die gemeinsame Exkursion wurde dankenswerterweise ermöglicht durch Mittel des Lokalen Aktionsplans Märkisch-Oderland.

Michael Tiedje, Schulleiter

Tanzworkshop in der polnischen Partnerschule am 24.11.2011

(c) Marcel Miserius

Am 24. November fuhren einige Schüler/innen aus der neunten und zehnten Klasse des Evangelischen Johanniter-Gymnasiums Wriezen nach Polen, um ihre Partnerschule zu besuchen. Dort angekommen, wurden die deutschen Schüler sehr freundlich empfangen und in die Sporthalle geführt, in welcher ein Tanzkurs stattfand. „Als ich in die Sporthalle kam und sah wie gut die polnischen Schüler tanzen konnten, war ich nervös und hatte Angst mich zu blamieren, aber die Schüler und die polnische Kursleiterin waren sehr nett. Bald habe ich nicht mehr daran gedacht und einfach Spaß gehabt.“, erzählte eine Schülerin aus der neunten Klasse und auch ein Junge aus der zehnten Klasse sagte: „ Tanzen ist eigentlich nichts für mich, aber es war wirklich lustig. So was sollten wir öfter machen.“

Es klingt, als war der Tanzkurs ein voller Erfolg. Doch das war noch lange nicht alles. Beim Mittagessen fanden die Schüler aus beiden Ländern Zeit, sich auszutauschen und das leckere und frisch zubereitete Essen zu genießen. Danach ging es wieder zurück in die Sporthalle, in welcher ein Volleyballnetz aufgebaut wurde. Die Schüler bildeten gemischte Mannschaften und schnell war zu erkennen, dass es ein sehr spannendes Spiel werden würde, da die Mannschaften sehr homogen waren. Währenddessen tauschten sich die Lehrer der polnischen und deutschen Schule aus. Da die polnischen Lehrer deutsch sprachen, war die Verständigung nicht schwer. Eine polnische Deutschlehrerin kam auf einige Schüler aus beiden Ländern zu, um zu erfahren, was sie denn von diesem Aufeinandertreffen der Schulen und vom Tag insgesamt hielten. Einstimmig erklärten alle Schüler, dass sie diesen Tag sehr schön fanden und hoffen, dass dies sehr bald wiederholt wird. Auch der Lehrer der deutschen Schüler sagte: „Es war wirklich eine gute Sache, und es hat viel Spaß gemacht. Alle Schüler haben sich aktiv am Geschehen beteiligt und sich auf Neues eingelassen. Es gab keine Probleme und ich bin sehr stolz auf alle Schüler, dass sie sich trotz Verständigungsschwierigkeiten so gut zusammen gerauft haben. Auch ich habe etwas gelernt. Dobrze!“, erzählte er glücklich und strahlte, dass er das polnische Wort für „gut“ gelernt hatte. Am Nachmittag fuhren alle Schüler des Evangelischen Johanniter-Gymnasiums zurück zur Schule. Viele dachten bei der Heimfahrt schon an das nächste Mal am 8. Dezember, wenn es um das Malen schöner Kunstwerke gehen wird. Alle waren sich einig: Es war ein schöner Tag! Ihr Lehrer stimmte zu und beendete den erfolgreichen Tag mit einem freudigen:

„Dobrze!!!“

von Henriette Keil

Sportbegegnung hilft Freundschaft zu vertiefen

15 Neuntklässler des Evangelischen Johanniter-Gymnasiums Wriezen besuchten am 20. Oktober 2011 ihre Partnerschule im polnischen Kostrzyn.

Nach einer herzlichen Begrüßung und einem opulenten gemeinsamen Frühstück mit den Gastgebern stand der Sport auf dem Programm. Gemischtnationale Mannschaften sollten dazu beitragen, den Kontakt zwischen den Schülern, der bereits durch mehrere Aktivitäten entstanden war, zu vertiefen. Disziplinen wie Volleyball, Basketball oder Weitspringen bereiteten den Jugendlichen viel Spaß und ließen zugleich schnell die sprachlichen Barrieren zwischen den Gruppenmitgliedern schwinden. Am Ende des Turniers erhielten alle Teilnehmer eine Urkunde und für die beiden Schulteams gab es einen großen Pokal. "Ihr habt alle gewonnen", sagte der auf polnischer Seite verantwortliche Sportlehrer in seiner Ansprache. Gestärkt durch ein reichhaltiges Mittagessen zusammen mit den neuen Freunden traten die Wriezener Gymnasiasten die Heimreise an.

Polnische Partnerschule schickt Delegation

Erstmalig besuchte eine Schülergruppe des Gymnasiums Kostrzyn ihre deutsche Partnerschule, das Evangelische Johanniter-Gymnasium Wriezen.
Sechzehn Schülerinnen und Schüler der 8. und 9. Klassen, begleitet von ihrer Schulleiterin und zwei Lehrerinnen, trafen am 9. September 2011 gegen 10 Uhr auf dem Parkplatz der Wriezener Schule ein. Auf dem Besuchsprogramm stand vor allem die Besichtigung wichtiger Sehenswürdigkeiten der Oderbruchstadt. Je vier deutsche Schüler übernahmen die Aufgabe, vier Schüler der polnischen Partnerschule durch ihre Heimatstadt zu führen. Da das Johanniter-Gymnasium mehrere Schüler aufweisen kann, die fast fehlerfrei polnisch zu sprechen vermögen, fiel die Verständigung zwischen den jungen Leuten von diesseits und jenseits der Oder nicht schwer. Neben dem jüdischen Friedhof, dem Hafen und der Marienkirche erhielten die Gäste auch ausführliche Informationen zu Dr. Koyenuma und seinem Wirken im Oderland. Nach dem Mittagessen in der Schulaula empfing Bürgermeister Uwe Siebert die Delegation im Rathaus. Er zeigte sich erfreut darüber, dass das Johanniter-Gymnasium inzwischen zahlreiche Kontakte zu ausländischen Bildungseinrichtungen aufgenommen hat. Dies trage zur Völkerverständigung ebenso wie zur Vervollkommnung der Kenntnisse der Jugendlichen bei. Bei der Verabschiedung sagten beide Seiten zu, weiterhin eng in Kontakt zu bleiben. Am 22. September kommt es erneut zu einem Treffen in Wriezen. Dann werden die Schülerinnen und Schüler ihre Kräfte sportlich gegeneinander messen. Bürgermeister Siebert lobte für diesen Wettkampf 150 Euro Preisgeld aus.

Auf dem Weg zur Partnerschule

Internationale Begegnungen können im Oderbruch sehr leicht erlebt werden. Unser Nachbarland Polen liegt vergleichsweise nahe, und groß ist das Interesse auf polnischer Seite, in Kontakt mit Deutschland zu kommen. Das Gymnasium im polnischen Küstrin hat bereits seit einiger Zeit gute Kontakte zum Evangelischen Johanniter-Gymnasium Wriezen. Im Sommer verbrachten Schüler von hüben und drüben gemeinsam eine Woche beim Paddeln auf der Oder. Die dort geschlossenen Freundschaften wurden nun wieder aufgefrischt: Auf Einladung der Kostrzyner Schulleiterin besuchte am 10.12.2010 eine zehnköpfige Wriezener Delegation von Schülern aus der 8. Jahrgangsstufe die Bildungsstätte gleich hinter dem Grenzfluss. Dort fand eine bunt gestaltete Weihnachtsfeier mit Vorführungen und Versteigerung statt, an der die deutschen Gäste großes Gefallen fanden. Nach der herzlichen Begrüßung waren die Schüler vom Johanniter-Gymnasium schnell integriert. Sie verlebten einen abwechslungsreichen Nachmittag im Kreise ihrer polnischen Bekannten. Schulleiter Tiedje hatte sich bereits Mitte November mit der Direktorin in Kostrzyn getroffen, um weitere gemeinsame Begegnungen und Aktivitäten zu verabreden. Die vorweihnachtliche Fahrt der Wriezener Schülergruppe wurde aus Mitteln des Lokalen Aktionsplans Märkisch-Oderland finanziert.