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Prinzipien der Lernkultur

Lernen mit Kopf, Herz und Hand
Das Johanniter-Gymnasium will eine solide Allgemeinbildung vermitteln, Verfügungs- und Orientierungswissen verknüpfen und eine berufliche Ausbildung ermöglichen. Das gewährleistet gute Startbedingungen für Beruf oder Studium.

Die Anforderungen an junge Menschen und die Rahmenbedingungen für Schule und Unterricht haben sich verändert. Eigenverantwortliches Lernen der Schülerinnen und Schüler und der Mut, selbst oder gemeinsam mit anderen nach Problemlösungen zu suchen, sind für uns wichtige Ziele.

Diese Ziele stellen auch besondere Anforderungen an unsere Pädagoginnen und Pädagogen. Sie vermitteln nicht nur Faktenwissen, sondern sind den Schülerinnen und Schülern Berater und Begleiter beim selbstständigen Lernen. Sie haben deshalb ihren Arbeitsplatz auch am Nachmittag in der Schule. Offene Lernformen wie fächerübergreifender Unterricht und Projektlernen gehören zum Schulalltag.

Lernen lernen
Menschen sind Subjekte ihres Bildungsprozesses, nicht Objekte der Bildungsanstrengungen anderer. Wir wollen in jedem einzelnen Kind und Jugendlichen dessen Stärken suchen und ihn in all seinen Anlagen fördern. Selbstständiges Lernen, Arbeiten in Gruppen, Fähigkeit zum Austausch mit anderen sind Fähigkeiten, die im Unterricht vermittelt und gefestigt werden. Das Bewusstsein des eigenen Standpunktes und die Toleranz für andere soll für das Leben in einer globalisierten Gesellschaft entwickelt werden. Darüber hinaus versteht das Evangelische Johanniter-Gymnasium Wriezen Bildung immer auch inhaltlich: Lernkompetenz und Verfügungswissen gehören zusammen.

Offener Unterricht
Der Unterricht geht auf die Interessen der Schülerinnen und Schüler ein. Neben klassischen „frontalen“ Unterrichtsformen stehen offene und integrative Lernformen wie Freiarbeit, Wochenplanarbeit und fächerübergreifender Unterricht. Für diese offenen Lernformen wird in der Sekundarstufe I pro Jahrgang an zwei aufeinander folgenden Wochentagen ein vierstündiger Block „offener Fachunterricht“ eingerichtet, den sich mehrere Fächer teilen. Die individuellen Schulleistungen werden durch Fördermaßnahmen und Aufgabenbetreuung unterstützt. Dafür ist Zeit im Mittagsband und am Nachmittag eingeplant.

Projekte
Ein methodischer Schwerpunkt ist Projektlernen, wofür mehrere Projektbereiche eingerichtet und von einer Lehrkraft bzw. einem Team betreut werden. Diese Projekte sind auf längere Zeit angelegt. Die Schülerinnen und Schüler können zu sinnvoll gewählten Zeitpunkten ein- oder aussteigen. Zur Zeit sind sechs Projektbereiche vorgesehen:

  • Sport, Gesundheit, Fitness, Erste Hilfe
  • Naturwissenschaften
  • Gesellschaft, Familie, Diakonie
  • Stadtkultur, regionale Entwicklung, Ökonomie, Politik
  • Schulbegleitende Berufsausbildung, Ökologie, Umweltschutz
  • Fremdsprachen, Partnerschulen, internationale Beziehungen, Eine-Welt-Arbeit

 

Musische Bildung
Neben den gymnasialen Kernfächern und der Berufsausbildung erhalten auch die musischen Fächer ihren Platz: Instrumentalunterricht sowie Chor- und Theaterarbeit sind nicht nur wichtige Bestandteile kultureller Bildung. Sie helfen, Sinn für Ästhetik, Selbstwertgefühl und Durchhaltevermögen zu entwickeln. Sie verlangen Teamarbeit und vermitteln Erfolgserlebnisse, sind also ein wichtiger Baustein des Erziehungskonzepts der Schule.

Fremdsprachen
Der Fremdsprachenunterricht ist profiliert: Die erste Fremdsprache Englisch (ab Klasse 3) wird in der Sekundarstufe I fortgeführt. Ergänzend kommen in der 7. Jahrgangsstufe Spanisch oder Latein hinzu. In der 9. Jahrgangsstufe kann eine slawische Sprache gewählt werden. Auch der Sprachunterricht entfaltet Formen handlungsorientierten Lernens, wie z.B. eine „Englischzeit“ an einem Wochentag, in der die ganze Schule nur Englisch spricht. Hier spielen Schulpartnerschaften eine wichtige Rolle.