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Am Montag, 23.05.2011, kamen Studenten aus Dresden und Osnabrück mit dem Projektleiter, Herrn Dr. Anders, zu uns in die Schule. In den 90 min, die wir mit ihnen verbrachten, haben wir ein Landschaftspuzzle zusammengesetzt und gestaltet. Ziel war es, unseren Lebensraum als Landschaft darzustellen, dazu mussten wir Dinge zeichnen, die für uns typisch für das Oderbruch sind.

Am Mittwoch, 25.05.2011, sind wir mit dem Fahrrad nach Bienenwerder gefahren. Hier haben sich Schülergruppen aus mehreren Schulen getroffen und eine groß angelegte Stationsarbeit absolviert. Begrüßt wurden wir vom „Deichgrafen“ Dr. Anders. Es waren sechs unterschiedliche Stationen zur Thematik aufgebaut, für jede hatten wir etwa 15 min Zeit.

In der ersten Station haben wir mehrere Szenarien dargestellt, wie sich das Wasser am Deich bei verschiedenen Wettereinflüssen verhält. Nebenbei wurden uns viele wichtige Inhalte zum Aufbau eines Deiches vermittelt.

In der zweiten Station sollten wir auf einen Baum klettern, auf dem eine Studentin saß und uns mit einem kurzen Gedicht begrüßte. Sie fragte, was unser Wunsch ist, das Oderbruch zu erhalten oder was wir verbessern würden. Danach haben wir unsere Wünsche auf eine Karte geschrieben und an einen Wunschbaum gehangen.

In der dritten Station mussten wir Begriffe darstellen, entweder als Pantomime oder als Schattenspiel, die typisch für das Oderbruch oder für die Oder sind, z.B. Allee, Storch, Kahn fahren, (…). Unsere Mitschüler haben sie fast alle erraten und wir hatten viel Spaß dabei.

In der vierten und fünften Station sollten wir uns ein Stück Landschaft aussuchen und zeichnerisch darstellen. Zuerst bekamen wir einen Rahmen aus Pappe und Folie. Da es sehr windig war, war es sehr schwer mit dem Folienstift auf der Folie zu zeichnen. Aus unseren Bildern entstand eine neue Landschaft, die viele Merkmale des Oderbruchs beinhaltete. Danach haben wir uns auch ein Stück Landschaft ausgesucht, diesmal sollte sie mit Kreide gezeichnet werden. Auf das mit Kreide gemalte Bild konnten wir auch Pflanzen, Stöcker, Steine und andere Naturalien legen. Dadurch wirkten die Bilder sehr lebensnah.

In der letzten Station wurde ein „Hörprotokoll“ erstellt. Wir sollten alle Geräusche aus der Landschaft bewusst aufnehmen und zeichnerisch darstellen. Nachdem die sechs Stationen durchlaufen waren, haben wir zusammen ein Lied gesungen und mit allen Teilnehmern so zusammengesessen, dass die Form des Oderbruches (von oben her) erkennbar war. Zur Belohnung gab es für jeden ein Eis. Danach sind wir wieder nach Wriezen zurückgefahren.

- Stefanie Gehring, 7b