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Heim(at)Arbeit - ein landschaftspolitisches Bildungsprojekt über das Leben und Wirtschaften im ländlichen Raum

Die Aneignung einer Landschaft geschieht oft über das Wirtschaften in und mit ihr. Mit der Akademie für Landschaftskommunikation e.V. haben wir für das Bildungsmodul im Fach Wirtschaft-Arbeit-Technik einen Partner gewonnen, der dieses Modul praxisnah entwickelt hat und durch das Förderprogramm Neulandgewinner - Zukunft erfinden vor Ort der Robert Bosch Stiftung unterstützt wird.

"Zusammen mit dem Evangelischen Johanniter Gymnasium und einer weiteren Schule wollen wir in achten und neunten Klassen vermitteln, wie vielfältig die wirtschaftliche Wirklichkeit im Oderbruch aussieht", beschreibt Anne Kulozik von der Akademie für Landschaftskommunikation e.V. den Inhalt. Gemeinsam mit den Schülern soll reflektiert werden, was es heißt,im ländlichen Raum zu leben, zu arbeiten, sich zu versorgen und zu engagieren. Dazu gehören Themen wie die Arbeitsteilung und das Überleben zwischen Subsistenz und globaler Wirtschaft. Wie sind Landschaften in das wirtschaftliche Spannungsfeld unserer Gesellschaft eingebunden?

Besonders wertvoll sind Erfahrungen, die die Schüler durch eigenes Nachfragen sammeln können. Es werden deshalb Gesprächssituationen mit Personen aus dem Umfeld der Schüler und mit anderen Akteuren aus dem Oderbruch durch Unterricht vorbereitet durch Befragungen im Projekt durchgeführt.

Das Projekt "Heim(at)arbeit“, das die Akademie für Landschaftskommunikation e.V. im Schuljahr 2012/2013 am Evangelischen Johanniter-Gymnasium Wriezen durchführte, hat den Bundespreis "Ausgezeichneter Ort im Land der Ideen 2013/14" gewonnen. Deutschlandweit bewarben sich rund 1.000 Forschungseinrichtungen, Unternehmen oder Vereine mit ihren zukunftsweisenden Projekten zum Thema „Ideen finden Stadt“.

Unterstützt durch einen Fachbeirat wählte eine unabhängige 18-köpfige Jury die 100 Preisträger in den Kategorien Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft, Umwelt, Bildung und Gesellschaft. Die „Ausgezeichneten Orte 2013/14“ haben nicht nur die Möglichkeit, Bundessieger in einer der sechs Wettbewerbskategorien zu werden, ab Oktober 2013 konnte ganz Deutschland in einer Online-Abstimmung den beliebtesten „Ausgezeichneten Ort“ wählen.

Die öffentliche Preisverleihung fand am 13. März 2014 statt.

Externer Linkzum Bericht der Märkischen Oderzeitung vom 17.03.2014

 

Externer LinkMehr zum Projekt erfahren Sie auf der Internetseite des Oderbruchpavillons