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Der Autobahnmord

Am 24.07., in der Nacht von Dienstag zu Mittwoch wurde ich um zehn nach zwölf aus dem Schlaf gerissen und zur Autobahn A12 geordert. Dort sei ein Mann von einem Lastwagen erfasst worden, dessen Körperteile über die gesamte Fahrbahn verteilt lagen. Auf der Fahrt dorthin dachte ich scharf nach. War es ein Unfall, hatte er sich selbst umgebracht oder war es gar Mord? Als ich am Unfallort ankam, waren bereits meine Kollegen und die Spurensicherung vor Ort. Bis jetzt konnte die Leiche nicht identifiziert werden und ich wusste, dass dies ein sehr schwerer Fall werden könnte. Plötzlich fing es an zu regnen. Die Spurensicherung hatte aufgrund des Regens schweres Schaffen die vorhandenen Spuren zu sichern.

Am Tag darauf untersuchte ich, nach einer schlaflosen Nacht, die gesicherten Spuren. Es handelte sich um eine blutverschmierte Brieftasche, ein defektes Handy und eine Flasche, in der sich eine unbekannte Flüssigkeit befand. Alles deutete vorerst auf einen Selbstmord hin, bis wir den Inhalt der Flasche analysiert hatten. In der Flasche befand sich das starke Nervengift einer Kobra, und außerdem an der Außenseite fremde Fingerabdrücke. Die Fingerabdrücke konnten vorerst niemandem zugeordnet werden. Kurz darauf wurden uns auch die Blutergebnisse des Opfers mitgeteilt. Sie wiesen eine hohe Dosis des in der Flasche gefundenen Nervengiftes auf. Uns wurde klar, dass ein Mord nicht mehr auszuschließen war. Dank der Brieftasche wussten wir dann auch, wer das Opfer war. Es handelte sich um Chawn Reag.

Ich suchte dessen Familie auf und befragte sie. Sie gaben mir die Adressen seiner Freunde und seiner Firma. Von seinen Freunden erhielt ich keine wertvollen Informationen, also blieb mir nur noch seine Firma. Ich machte mich sofort auf den Weg zu dieser. Dort befragte ich als erstes die Mitarbeiter. Sie hatten seltsame Verhaltensänderungen an Mr. Reag bemerkt. Er war sehr verunsichert und nervös gewesen. Nun machte ich mich auf und durchsuchte sein Büro. Dort standen ein Aktenschrank, ein Computer, eine Kaffeemaschine und ein Schreibtisch. Als erstes nahm ich mir den Schreibtisch vor, fand aber nichts Brauchbares. Danach den Aktenschrank, wo ich schon nach einigen Blicken hohe Geldschulden erkennen konnte. Außerdem sah ich immer wieder ein Kobra-Zeichen. Ob es wohl etwas mit dem Gift der Kobra zu tun hatte? Nun sah ich mich im Computer um, wo ich viele Drohbriefe entdeckte, in denen Fragen standen wie: „Wo bleibt das Geld?“, „Bring uns das Geld, sonst passiert etwas!“ und „Deine Zeit ist ABGELAUFEN!!!“. Plötzlich bekam ich einen Anruf von meinen Kollegen. Sie hatten einen Hinweis und eine Adresse von einem anonymen Anrufer erhalten. Ich begab mich zu der genanten Adresse und erblickte einen Schrottplatz. Mittlerweile war es dunkel und neblig geworden. Der Schrottplatz wurde von zwei Hunden bewacht, die ich schnell ablenken konnte. Wir durchsuchten den Schrottplatz und erblickten ein kleines dunkles Holzhaus in dem ein Licht schimmerte. Es war verschlossen und wir mussten die Tür aufbrechen. Wir hatten unseren Täter gefunden, doch dieser war bereits tot. Er hatte sich die Pulsadern aufgeschnitten. In dem Holzhaus waren viele von den Flaschen, die wir am Ort des Unfalls gefunden hatten. Auf all diesen Flaschen befand sich das Kobra-Zeichen. Wir entdeckten außerdem noch eine Nachricht, die in Blut geschrieben über zwei Terrarien mit Schlangen stand. „Im Zeichen der Kobra“. Mir gingen viele Fragen durch den Kopf, wie zum Beispiel: „Warum brachte er sich selbst um? Was wollte er damit Bezwecken? “. Die Akte wurde geschlossen und somit blieben all meine Fragen unbeantwortet.

                                                                                                                                 Pascal Dziabas