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Ungeklärter Bibliotheksmord

Es war ein schöner Freitag, an dem die Ermittler Gordon und Brown den Tatort betraten. Sie beide hatten schon 50 Jahre Berufserfahrung und betrachteten die Leiche mit Argwohn.

„Todesuhrzeit“, rief Gordon kaltherzig. Es antwortete jemand aus dem Hintergrund: „22:45Uhr vermutlich.“ Sie waren in der Stadtbibliothek in der kleinen Stadt Little Wing-ching. Es war ein kleines verlorenes Städtchen im Norden von Kanada, wohin die beiden Polizisten strafversetzt worden waren. Warum, das weiß man nicht so genau. „Irgendwelche Spuren?“, rief Brown durch den Raum. „Ja! Einige Haare, aber das wird uns nicht helfen! „Stimmt ja“, sagte Gordon. Sie fuhren zurück ins Polizeipräsidium und werteten den Fall aus. Plötzlich fiel jemand mitten in der Besprechung in den Raum, es war die Sekretärin, und sagte: „Ihr müsst schnell zum Besprechungsraum kommen. Wir haben einen Täter.“ Als sie im Raum waren, gestand er die Tat und Brown und Gordon gingen mit verblüffter Miene aus dem Verhörsaal. Im Laufe der Woche kamen noch fünf andere und gestanden die Tat. Brown sagte zu Gordon, nachdem er sie verhört hatte: „In all meiner Berufserfahrung habe ich so etwas noch nie erlebt, dass sich fünf Täter gleichzeitig melden .Das ergibt keinen Sinn.“

In anderen Gegenden Kanadas wurden etliche weitere Tote verzeichnet - mit ähnlichen Hinweisen. Doch eines Nachts fuhren die Ermittler zu zweit außerhalb der Dienstzeit gemeinsam mit ihrem Auto zu dem Tatort. Es war stockdunkel, doch plötzlich, im ersten Stock leuchtete ein schwaches Licht. Die Ermittler zuckten zusammen uns schalteten den Motor aus und waren nun unentschlossen, hinein zu gehen oder draußen zu bleiben. Schließlich sagte Gordon: „Gib mir die Lampe, ich gehe hinein.“ Brown sagte: „Ich komme mit. Ach, ich bin zu alt für diesen Job.“ Sie öffneten die massive Holztür. Sie knarrte und das Licht ging aus und sie hörten zwei Stimmen. Sie brüllten sich an und sagten, dass sie den alten Knacker niemals hätten ermorden sollen .Gordon und Brown waren sich sicher. Das waren die Täter .Gordon sagte: „Brown, du nimmst den Linken ich den Rechten: auf Drei.“

Eins, zwei, drei, loooooooosssss! Mit Gebrüll stürmten die beiden auf die Täter. Die waren völlig verblüfft und blieben stehen. Sie schlugen sich und die Ermittler behielten die Oberhand und fesselten sie und brachten sie zum Präsidium und von dort in den Verhörsaal.

Der eine gestand schnell. Sie haben ihn ermordet, weil er mit ihrer Frau geschlafen hat.

„Ja“, sagte er und, „euch kriege ich auch noch!“ Dies war Gordon und Browns letzter Einsatz, denn sie starben einen Monat später bei einem Autounfall.