Diese Webseite nutzt Cookies

Einige dieser Cookies sind technisch zwingend notwendig, um gewissen Funktionen der Webseite zu gewährleisten.
Darüber hinaus verwenden wir einige Cookies, die dazu dienen, Informationen über das Benutzerverhalten auf dieser Webseite zu gewinnen und unsere Webseite auf Basis dieser Informationen stetig zu verbessern.

Verhängnisvolle Geschäfte

 An einem späten Nachmittag in einer verlassenen alten Lagerhalle unterhielten sich Don Pablo und Tom. Don Pablo war ein durchschnittlicher, sportlicher und muskulöser Mann, der Anfang 40 war. Tom war 43 Jahre alt, hatte lange schwarze Haare und trug immer einen Zopf. Tom sprach ganz verzweifelt zu Don Pablo: ,,Ich kann nicht mehr, ich will hier raus und ein ganz normales Leben führen!“ Don Pablo antwortete ganz verärgert: ,,Das kannst du nicht tun. Du steckst schon viel zu tief drin!“

 Tom flüchtete aus Angst erwischt zu werden aus den Niederlanden nach Finnland und aus Finnland nach Deutschland.

 Frank, ein glatzköpfiger, stämmiger Mann, fuhr mit seinem LKW am frühen Abend auf der A1 bei Lübeck. Plötzlich fiel aus dem Auto vor ihm ein Mensch und rollte vor seinen Lastwagen. Er erschrak. Nach einer Weile erschien die Polizei an der Unfallstelle. Frank erlitt einen schweren Schock und wurde von einem Notarzt und einem Seelsorger betreut. Der Mensch, der aus dem Auto gefallen war, starb noch an der Unfallstelle. Die Polizei sah sich die Unfallstelle noch einmal genauer an, kam aber zu keinem Entschluss, wie es zu diesem Unfall kam. Deshalb engagierten sie David den Detektiv, um mehr herauszufinden. David, der unauffällige Detektiv, unterhielt sich mit der wunderschönen Polizistin Lea. David fragte: „Haben sie schon genauere Informationen für mich, damit ich in diesen Fall besser ermitteln kann?“ „Ich habe nur herausgefunden, dass dieser Mann Tom hieß, aber wir haben Zeugen, die vielleicht mehr wissen“, erzählte Lea David. Der Detektiv ging zu einem der Zeugen, um ihn zu befragen. Klaus berichtete: ,,Ich habe vorher schon gesehen, dass der Fahrer einige Kilometer südlich ebenfalls ein ungewöhnliches, hektisches Verhalten aufwies. Es könnte vielleicht sein, dass der Mann Selbstmord begehen wollte.“ Nach weiteren Ermittlungen hatte er zwei Vermutungen. Entweder wollte Tom Selbstmord begehen oder der Lastwagenfahrer ist der Täter, denn David konnte Frank noch nicht befragen, da er immer noch unter Schock stand. Nach einer Weile ging es Frank schon besser und der Detektiv konnte ihn nun befragen. Frank erzählte: „Es sah so aus, als ob Tom aus dem Auto sprang. Ich vermute es war Selbstmord.“ David bedankte sich bei Frank. Er ging in sein Detektivbüro und versuchte zwischen diesen Aussagen einen Zusammenhang zu finden. Doch David kam nicht wirklich voran und zu keinem Entschluss. Er ging nochmals zu Klaus, um zu fragen, ob er sich vielleicht nicht doch noch an irgendetwas erinnern könnte. Klaus überlegte einige Zeit und dann fiel ihm ein, dass er an diesem Tag nicht alleine im Auto gefahren war, sondern seine Frau Diana als Beifahrerin mitgefahren war. Vielleicht hatte sie mehr gesehen. Diana erzählte: „Ich bin nicht der Meinung, dass er Selbstmord begehen wollte. Ich glaube, dass neben dem Mann noch eine andere Person saß.“ Der Detektiv antwortete erfreut: „Es ist sehr schön, dass sich noch jemand an etwas anderes erinnert hat. Dankeschön!“ David fing erneut von vorne an zu Ermitteln und versuchte herauszufinden, wer die Person war, die neben Tom saß. Einen Monat später hatte David eine heiße Spur, wer diese Person, die neben Tom saß gewesen sein könnte. Er machte sich auf den Weg, um genauere Informationen über diese Person zu finden. David fand heraus, wo diese Person sich aufhalten und wer es sein könnte. Er beeilte sich um möglichst schnell zu wissen, wer es nun war, damit er mit diesem Fall fortfahren konnte. Er machte sich auf den Weg.

Als er dann an der Adresse, die er herausfand ankam, stand er vor einem kleinen zerfallenen Holzschuppen. Er traute sich erst nicht, an die Tür zu klopfen, doch mit etwas Überwindung klopfte er schließlich an der Tür. Kurz danach öffnete sich die Tür und da stand ein kleiner, schlanker Mann. Er hatte einen Bart, kurze braune Haare und eine Zahnspange. „Wer sind sie?“, fragte der Mann verwundert. David antwortete nervös, da er nicht wusste, ob es die Person war, die neben Tom im Auto saß: „Ich bin David, ein Detektiv, und ich versuche einen Fall zu lösen. Dazu bräuchte ich ein paar Aussagen von ihnen!“ „Ja, kein Problem, kann ich machen. Ich bin übrigens Robert", sagte der Mann. Die beiden fuhren zum Detektivbüro und Robert machte folgende Aussage: ,,Ich saß neben Tom, aber als ich sah, dass er herausspringen wollte, war ich echt total geschockt!“ „Wie lange kennen sie sich denn schon?“, fragte der Detektiv erstaunt. Robert antwortete nachdenklich: „Also, wir sind schon lange, sind sehr gute Freunde und hatten immer ein gutes Verhältnis zueinander.“ „Ja, das kann ich verstehen“, antwortete David und fügte hinzu: „Ja, das reicht mir erst einmal.“

David ermittelte weiter und stellte dabei fest, dass die Informationen nicht alle so zusammen passten. Gleichzeitig hatte er die Vermutung, dass Robert doch etwas mit dieser Sache zu tun haben könnte. Er fuhr nochmals zu Roberts Holzschuppen, der ziemlich verfallen aussah, und eine Tür, die beim Anfassen und Öffnen zu zerfallen drohte. Dort angekommen, klopfte David an, aber es antwortete niemand. Er ging hinein und sah ihn schlafend im Bett liegen. Robert erwachte und sah ziemlich verschlafen aus. David befragte Robert daraufhin noch einmal zu dieser Sache, ob er nicht doch etwas wisse.

Nach einer Weile gab Robert zu, dass er doch etwas mit dem Tod von Tom zu tun hatte und berichtete, dass er in einem Drogenhandel drin hinge und er nicht wolle, dass Tom stirbt. Tom hing auch in diesem Drogenhandel mit drin, aber er wollte aussteigen und sein Boss Don Pablo wollte nicht, dass er etwas aus Angst verraten würde. Daraufhin hatte der Boss Robert aufgetragen, ihn umzubringen. „Ich setzte mich als Beifahrer in sein Auto und als er auf der Autobahn mit mir fuhr, schubste ich Tom raus. In diesem Moment kam ein LKW von hinten und überrollte Tom“, erzählte Robert verzweifelt.

 Der Drogenboss wurde gefasst und sitzt nun mit Robert im Gefängnis.

 

Saskia Wendlandt & Sophie Eichbaum