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Der gute Mensch von Wriezen - Auf den Spuren von Dr. Koyenuma

Eine Woche lang drehte sich für zwölf Schülerinnen und Schüler des Evangelischen Johanniter-Gymnasiums Wriezen alles um das Thema Japan. Auf dem Projektprogramm stand zunächst eine Einführung in Gesellschaft und Politik des Landes, die sich die Jugendlichen selbst erarbeiteten. An den folgenden Tagen erhielten sie fundierte Vorträge von ausgewiesenen Kennern des ostasiatischen Landes. Den Anfang machte die langjährige Reiseleiterin Sabine Ben-Larbi aus der Nähe von Golzow. Auf ihren zahlreichen Trips in das „Land der aufgehenden Sonne“ hatte sie viele Erfahrungen gesammelt, die sie den interessierten Gymnasiasten mitteilte. Neben einem seidenen Hochzeitskimono konnte sie auch typische Lebensmittel und lustige Geschichten präsentieren. Die Hochschullehrer Klaus Stermann aus Neuentempel und Wolfgang Hadamitzky aus Buckow vermittelten den Schülerinnen und Schülern an zwei Tagen Einblicke in Sprache und Schrift der Japaner. Anhand von praktischen Übungen konnte sich jeder Projektteilnehmer wichtige Zeichen aneignen und ansprechend gestalten. Klaus Stermann führte die Jugendlichen anschließend durch die Stadt Wriezen, um ihnen Leben und Taten Dr. Koyenumas näherzubringen. Der berühmte Wissenschaftler, für dessen Andenken sich Stermann im Wriezener Koyenuma-Komitee engagiert einsetzt, hatte zum Ende des Zweiten Weltkrieges in der Oderbruchstadt gelebt und entscheidend bei der Versorgung von Kranken und Flüchtlingen mitgewirkt. Ziel des historischen Rundgangs waren das Rathaus, das Stadtmuseum, der Koyenuma-Gedenkstein vor dem Gymnasium sowie sein Grab auf dem Wriezener Friedhof.