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Workshop Rassismus

Workshop Rassismus


Am Anfang haben wir uns die Schuhe ausgezogen und sie in die Mitte gepackt. Jeder hat sich einen anderen Schuh genommen und ihn angezogen. Dann haben wir beschrieben, wie sich der Schuh anfühlt, zum Beispiel ungemütlich, zu klein, zu groß, sehen hässlich aus … Phengo, unser  Gruppenleiter von iThemba, sagte, dass wir Rassismus ausübten, als wir den Schuh auszogen und ihn beurteilten,
Als nächstes haben wir darüber geredet, wie die Schwarzen früher behandelt  wurden. Zum Beispiel gab es in den Bussen weniger Sitze für die Schwarzen. Die Sitze waren meist nie wirklich stabil. Dazu haben wir Stühle wie in einem Bus aufgestellt und das Abteil für die Schwarzen war sehr eng und ungemütlich. Dann sollten wir uns auf die Stühle setzen. Die, die im Abteil für die Schwarzen saßen, fühlten sich eingeengt, erniedrigt und unterlegen gegenüber den Leuten im Abteil für die Weißen.
Phengo hat uns noch eine Geschichte erzählt, wie er Rassismus erfahren hat. Er war mit seiner Mutter einkaufen. Im gang standen zwei weiße Männer mit einem Einkaufswagen. Phengos Mutter fragte sie, ob sie bitte vorbei dürfe. Die Männer haben nicht reagiert. Darauf fragte sie noch einmal. Einer der Männer sagte: „Sieh selber zu, wie du durchkommst!“ Phengo schon daraufhin den Wagen zur Seite, damit seine Mutter vorbei konnte. Sie stritten sich mit den Männern und es endete mit einer Prügelei.
Wir haben auch noch viele andere Experimente über Rassismus gemacht. Es hat Spaß gemacht und wir haben viel neues erfahren. Wir fanden es interessant. Wir haben gelernt, dass es keinen guten Grund für Rassismus gibt und er unnötig ist.

Julian Eckert und Joseph Albers

Workshop Rassismus

Am 14. Mai 2012 kam die Gruppe ithemba aus Südafrika an unsere Schule. Sie boten uns verschiedene Workshops an, einer davon war Rassismus. Dort lernten wir, wie die schwarzen Menschen damals lebten und unterdrückt wurden.
Als erstes zogen wir unseren rechten Schuh aus und den eines anderen an. Wir wurden gefragt, wie wir uns dabei fühlten. Es fühlte sich ziemlich unangenehm an, weil es ja auch teilweise verschiedene Größen waren.
Eine andere Übung war, dass wir als Schwarze und Weiße eine Busfahrt von Johannesburg nach Kapstadt machten. In dieser Übung wurde deutlich, wie die Schwarzen selbst im Bus erheblich benachteiligt waren. Bei den Schwarzen gab es wesentlich weniger Sitzplätze als bei den Weißen und sie waren oft sehr stark beschädigt.
Uns wurde erzählt, wie diese Leute den Rassismus am eigenen Leibe erfahren mussten. Sie haben uns außerdem gezeigt, wie man Menschen unterscheiden konnte. Sie schoben einfach einen Bleistift durchs Haar und wenn er irgendwo hängenblieb, war man ein Schwarzer, wenn nicht, ein Weißer.
Es hat uns allen sehr viel Spaß gemacht und wir können es wirklich weiterempfehlen, wenn man wissen will, wie es damals in Südafrika so abgelaufen ist.


Robert Eckardt und Lorenz Düntzsch

 

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