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„Ihr müsst dafür brennen“ - Skype-Vortrag von J.P. Suchantke von der GIZ am 26.1.2012.

Herr Suchandtke (obere Reihe im gelben Hemd) 2009 in Benin.

Ihr müsst dafür brennen“ - sagte Jochen Paul Suchantke im Rahmen eines Vortrags via Skype den Teilnehmern des Projektes "Abitur- Was dann?" am 26. Januar 2012 im Johanniter-Gymnasium Wriezen. Herr Suchantke verbrachte fast ein Jahrzehnt in Afrika als Entwicklungshelfer, vorwiegend in Mali und Niger.
Er arbeitet bei der Externer LinkGesellschaft für internationale Zusammenarbeit (kurz GIZ) in Bonn, die wie viele andere Organisationen jedes Jahr jungen Menschen für einen Freiwilligendienst in die Welt entsenden.
Da seine Hauptaufgabe in der Auswahl geeigneter Kandidaten liegt, ermöglichte er uns einen wertvollen Einblick in das Bewerbungs- und Auswahlverfahren von GIZ. Dabei ist das wichtigste, das man herausfindet, was einen interessiert, wofür man also 'brennt', denn dies ist die Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Bewerbung.
Der Bewerbungsprozess gliedert sich in zwei Phasen. Zunächst muss eine schriftliche Bewerbung eingereicht werden, die aus einem Anschreiben (Motivationsschreiben), einem Lebenslauf und den Abiturzeugnis des Bewerbers besteht. Herr Suchantke gab uns den Tipp, uns möglichst klar und deutlich auszudrücken, denn die Zahl der Bewerbungen sei sehr hoch.
Wenn man die Hürde der schriftlichen Bewerbung überwunden hat erhält man eine Einladung zum Auswahlseminar von GIZ. Dabei werden den Bewerber unterschiedliche Aufgaben gestellt, wie zum Beispiel sich in einer Gruppe auf fünf wichtig Eigenschaften zu einigen oder fünf zentrale Erwartungen zu formulieren. Es wird vor allem auf das Verhalten in der Gruppe geachtet, also darauf, ob man beispielsweise in der Lage ist, auf andere einzugehen, Kompromisse zu schließen und offen gegenüber anderen Ideen und Menschen zu sein. Den einzigen Tipp, den uns Herr Suchantke hierfür geben konnte, war „man selbst sein“, denn Authenzizität ist immer das Beste und Wichtigste. (Esther Hantschick, 11. Jahrgangsstufe)